Weiter Richtung Atacama

04.08.2018, Chile, Caldera

Auf der Ruta 5, der Panamericana, ging es heute weiter Richtung Norden. Schon bevor ich die eigentlich Atacama Region erreicht hatte, konnte ich deutlich sehen, dass sich Vegetation und Landschaft veränderten. Viel felsiger und deutlich weniger Grün zeigt sich die Landschaft, wer meint das diese karge Landschaft sei langweilig irrt. Die trockenste Wüste der Welt zeigt sich farbenfroh und lässt beim Betrachter keine Langeweile aufkommen.

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Im Anstieg zum ersten kleinen Pass dieser Tour, mit immerhin ca. 1100m.ü.n.N. halte ich an um zu fotografieren, als eine Gruppe Ducatifahrer lautstark den Pass hochbollert. An der nächsten Mautstation treffe ich sie wieder, eine Gruppe Chilenen aus Santiago auf Wochenendausflug. Sie sind begeistert von meiner Africa Twin und wir entscheiden ein paar Kilometer zusammen zu fahren und anschließend bei einem gemeinsamen Mittagessen Benzingespräche zu führen. Da die Gruppe mit annähernd 200km/h unterwegs ist entscheide ich mich sie ziehen zu lassen, da sich sonst meine relativen groben Reifen noch vor Erreichen des Altiplano in Wohlgefallen auflösen würden. Trotzdem, wie besprochen treffen wir uns im nächsten Ort und gehen etwas zusammen essen. Nach ca. 2h setze ich meine Fahrt wieder alleine fort, so farbenfroh wie auf dem Pass ist die Landschaft nicht mehr daher ziehe ich durch bis nach Caldera, ein Ort den mit die Ducatifahrer empfohlen haben, ruhiger und günstiger wie Copiapo, welches ich als mein Tagesziel auserkoren hatte und ruhig ist heute wichtig, hat mein Hotel in La Serena doch zwischen drei!!! Discotheken gelegen, die bis morgens um 05:00 Uhr so laute Musik hatten, dass an Schlaf nicht zu denken war.

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Kurz vor Copiapo taucht plötzlich eine Horde Motocrossfahrer neben der Straße im Sand auf, wir fahren parallel, es wird gegrüßt. Als die Gruppe anhält entscheide ich spontan sie nach einem guten Hotel zu fragen und biege mit meinem Dickschiff in den Wüstensand ab. Die Jungs staunen nicht schlecht, dass ich die Fuhre souverän durch den tiefen Sand bis zu ihnen manövriere und so bekomme ich natürlich eine gute Empfehlung und steige heute Abend im gleichen Hotel ab wie die Motocrossfahrer. Leider endet meine Vorstellung nicht so souverän wie sie angefangen hat, kurz vor erreichen der Straße sinkt mein Vorderrad im weichen Sand ein und ich liege auf der Seite, naja wenigstens brauchte ich beim Aufstellen keine Hilfe und es sind keine Defekte zu beklagen.

Heute ist der erste Tag an dem das Internet nicht mehr schnell ist, daher gibt es Bilder irgendwann später.

Kilometerstand nach der Tour: 42183

Tageskilometer: 414

 

Ein Kommentar zu „Weiter Richtung Atacama

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