Camping

Motorradreisen & Camping gehört für irgendwie zusammen.

Auch wenn ich bei weitem nicht jeden Tag im Zelt schlafe, die Preise für Zimmer sind in Südamerika und vielen anderen Ländern einfach zu günstig, habe ich trotzdem immer alles dabei um möglichst autark zu sein.

Auch hier habe ich aus Erfahrung gelernt. So habe ich auf meinen ersten Tagen noch viel zu viel Camping Equipment mitgeschleppt. Klappstuhl, Kocher, Topfset, Mini-Grill, Gewürze, einfach alles war dabei und das Motorrad damit so überladen, dass schöne Spots fast nicht zu erreichen waren.

Da ich nicht nur im Zelt lebe, habe ich die Ausrüstung massiv verkleinert.

  • Zelt, MSR Mutha Hubba, da es sich alleine auf- und abbauen lässt, das Innenzelt vor dem Außenzelt abgebaut werden kann (wichtig wenn es regnet), steht sehr sicher ohne es abzuspannen, ist geräumig und hat gleichzeitig ein kleines Packmaß und lässt sich alleine schnell aufbauen.
  • Thermarest NeoAir Isomatte, sau bequem, fast wie daheim und isoliert sehr gut.
  • Schlafsack, hier habe ich noch einen mit Füllung aus Synthetikmaterial. Die Überlegung war damals, dass der Schlafsack beim Reisen auch mal Feuchtigkeit abbekommt, was ein Daunenschlafsack nicht so toll findet. Tatsächlich transportiere ich den Schlafsack immer in einem Ortlieb Rackpack und er hat noch nie einen Tropfen abbekommen. Daher würde bei heute zu einem Daunenschlafsack greifen, da leichter und kleiner.

Das sind auch schon die wichtigsten Dinge die man dabei haben sollte, alles andere ist Luxus.

Ob man Kocher und Co mitschleppt muss jeder für sich entscheiden. Für eine Norwegen Tour hätte ich ihn die gesamte Ausrüstung dabei, da Lebensmittel dort sehr teuer und essen gehen nahezu unbezahlbar ist. In Südamerika sieht die Sache anders aus . Da gibt es Abends im Zelt nur ein paar Kekse, morgens wird irgendwo angehalten zum Frühstücken und mittags „Streetfood“. In jeder Stadt gibt es Essen, besser wie ich es mache, sehr günstig und abwechslungsreich. Meinen MSR Benzinkocher und einen kleinen Topf habe ich trotzdem dabei, da er nicht viel Platz wegnimmt und ich so noch eine Benzinreserve von einem Liter dabei habe.

Was man auf jedenfall dabei haben sollte ist eine Stirnlampe, Messer und ein Pfefferspray gegen unliebsame Besucher auf zwei und vier Beinen.

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