Adios, San Pedro de Atacama

12.-13.08.18, San Pedro de Atacama

Zweimal ist San Pedro de Atacama bei mir in die Verlängerung gegangen. Die Stadt hat mich einfach in ihren Bann gezogen und rund um die Stadt gibt es viel zu entdecken. Noch immer habe ich nicht alles gesehen, daher möchte ich nicht ausschließen, dass ich nochmal wiederkomme.
Chile, Ciudad San Pedro de Atacama 13.08.19
Chile, Ciudad San Pedro de Atacama 13.08.19

Zwei besondere Highlights der letzte Tage möchte ich noch kurz erwähnen. Zum einen das Valle de Acroirs, welches ca. 60km von San Pedro entfernt liegt und durch seine geographische Lage besonders farbenfrohe Gesteinsformationen vorzuweisen hat und aufgrund eines kleinen Flusses der durch das Tal führt für hiesige Verhältnisse sehr grün ist. Das schönste aus Sicht eines Motorradfahrers aber ist, dass der Weg dort hin kurvig ist und die Schotterpiste durch das Tal mit mehreren Wasserdurchfahrten einfach nur Fahrspaß pur bedeutet.

Die letzten zwei Tage standen nun ganz im Zeichen der Reisevorbereitungen. „Reisevorbereitungen? Der Typ ist doch schon seit über zwei Wochen unterwegs!

Ja das stimmt, aber vor mir liegt ein besonderer Reiseabschnitt, der nicht ohne weitere Vorbereitungen in Angriff genommen werden kann und der Ort meiner Südamerikareise ist, auf den ich mich am meisten freue.

Die Lagunenroute in Boliven.

Von San Pedro de Atacama sind es nur knapp 50km bis zur Grenze zu Bolivien. Ab dann geht es auf Sandpisten über 250km auf einer Höhe von 4100 bis 5000m, vorbei an einmaligen Orten wie der Laguna Verde, Laguna Colorado, der Salvadore Dali Wüste, Geysiren, das ganze eingerahmt von den beeindruckenden 6000er der Anden. Zwar ist die Strecke mittlerweile touristisch hoch frequentiert, trotzdem es gibt keine Tankstelle, kein Geschäft und wer, wie ich, die Lagunenroute richtig erleben will dem bleibt nichts anderes wie dort oben zu zelten.

Die Berichte von Motorradfahrern, die die Lagunenroute bereits unter die Räder genommen haben, gehen weit auseinander. Von einmalig schön und problemlos zu fahren bis hin zu einem mehrtägigen Surviveltraining. Vor zwei Wochen gab es dort einen Wintereinbruch mit für die Jahreszeit (Trockenzeit) außergewöhnlich viel Schnee und Temperaturen von bis zu minus 20°C in der Nacht. Das Wetter hat sich seit dem aber radikal geändert, der Schnee auf der Piste ist weg und die Temperaturen liegen tagsüber deutlich im positiven Bereich und bleiben nachts im einstelligen Minus. Mehreren Quellen nach zu Urteilen wird es wohl in absehbarer Zeit nicht besser werden. Daher habe ich mich die letzten zwei Tage auf die Tour vorbereitet. Insgesamt führe ich nun 16L zusätzliches Benzin mit, habe Vorräte für mehrere Tage an Board und das Motorrad nochmal durchgecheckt. Letzteres war auch nötig, da sich mittlerweile eine Schraube der Auspuffaufhängung verabschiedet hatte und mir ohne den Check auf der Lagunenroute wohl der Auspuff abgefallen wäre.

2 Kommentare zu „Adios, San Pedro de Atacama

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